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Kontakt zu einem tieferen Sinn

Forschungen wie die von Elisabeth Kübler Ross und Raymond Moody in den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts führten zu einer ersten Enttabuisierung des Themas „Tod und Sterben“. Seitdem wurden  zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über die verschiedenen Aspekte von Nahtoderfahrungen veröffentlicht.Hauptschwerpunkt der Forschung ist bis heute die Verifizierung der Wahrnehmungen der Menschen während einer Nahtoderfahrung, aber auch die Frage, wie das Leben nach dem Tod ist. Die Kernelemente einer NTE, wie zum Beispiel der Tunnel oder der Lebensrückblickwerden in der Literatur ausführlich beschrieben und in einen typischen Ablauf gebracht. Dieser typische Ablauf ist zur Erforschung ein guter Anhaltspunkt, aber keine  allgemeingültige Regel. Nicht alle Menschen erleben alle Schritte und bei vielen ist der Ablauf anders.
Gegenwärtig werden aber und da wird es vor allem für die Betroffenen spannend auch die  Persönlichkeitsveränderungen von Menschen nach einer NTE erforscht. Dazu gibt es sehr seriöse Forschungen (vgl. z.B. Pim van Lommel, Bernard Jakoby). In dieser Forschungsliteratur findet man zahlreiche Beispiele von Menschen, deren Leben sich nach einer NTE zum Positiven verändert hat. Es zeigt sich zum Beispiel, dass sich die Angst vor dem Tod auflöst und das Leben einen tieferen Sinn, eine andere Qualität bekommt. Es gibt Schilderungen von dem Gefühl, mit allem Wissen und mit Gott verbunden zu sein, von einem Moment der Einheit mit allem Wissen, der als ewiges Jetzt des Augenblicks erlebt wird. Allerdings beschreiben die Menschen auch, dass diese Erfahrung bei der Rückkehr in den Körper nach und nach wieder verloren geht und nur die Erinnerung daran sehr präsent  bleibt.

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