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Aufbauende Praxisausbildung nach Abschluss der BITEP-Methodenfortbildung

Repetitio est mater studiorum.
(Wiederholen ist die Mutter des Studierens)
Lateinisches Sprichwort

Neben der Dreijahresgruppe bietet das Karen-Horney-Institut eine auf dem Dreijahres-Training (auch BITEP-Methodenfortbildung genannt) eine vertiefende aufbauende Praxisausbildung an.

Der Teilnehmer/ die Teilnehmerin durchläuft in dieser Zeit als Assistentin/ Assistent das Dreijahrestraining zum zweiten Mal. In jedem Dreijahres-Trainings-Seminar wird es dann eine Gruppe von Assistenten geben. Zum Teil macht man die Übungen ganz normal mit wie alle Trainings-Teilnehmer, in den Rollen Klient, Begleiterin, Beobachterin. Bei anderen Übungen ist man AssistentIn, unterstützt, supervidiert, leitet an. Da ist sowohl die Chance, durch eine normale Teilnahme die Übungen tiefer und genauer zu verstehen, für die Praxis sicherer und flexibler zu werden, als auch die Chance, das Anleiten und Supervidieren zu erlernen.

Hinzu kommen zusätzliche Lehreinheiten, die Christian selbst durchführt, nur für diese Assistentengruppe: jeweils einen Tag vor Beginn des BITEP-Seminars und kurze Zusammenkünfte während des Seminars, mal in der Mittagspause, mal abends.

Die Assistentinnen bilden für die Zeit zwischen den Seminaren Kleingruppen zu viert und unterstützen sich gegenseitig mit Partnerarbeit und deren Intervision in der Peergroup – auch über Videoaufnahmen der eigenen Arbeit mit Partner oder Klient, denn auf dem Video sieht man alles wirklich deutlich.

Schließlich ein eigenes viertägiges Seminar zum Abschluss mit Videosupervision.

Christian: „Ich möchte mit den Menschen, die über das Dreijahres-Training hinaus sich für die Arbeit engagieren und weiterqualifizieren wollen, im direkten Kontakt sein, möchte diese Weiterbildung selbst durchführen und freue mich, Menschen im weiteren Wachstum zu unterstützen.“

„Ich höre und vergesse, ich sehe und behalte, ich handle und verstehe.“
Konfuzius

Für die Erlangung des Zertifikats sind diese genannten Bausteine zu absolvieren und zusätzlich eine ca. zehnseitige Abschlussarbeit zu erstellen, in der entweder der eigene Prozess dargestellt wird oder Prozesse von Menschen, die man begleitet hat oder auch die Integration der Methoden in die eigene berufliche Tätigkeit. Diese Arbeiten sind keine „Fleißarbeiten“, sondern sehr wichtig als Rückmeldung und damit für die weitere Entwicklung und Ausgestaltung der gesamten Fortbildung.

Wer alles erfolgreich durchgeführt hat, kann sich auf die Liste der zertifizierten BITEP-Therapeuten eintragen lassen und hat auch die wichtigste Voraussetzung für die Leitung einer Bewusstheitsgruppe realisiert.

 

Inhalte des Vertiefungsseminars

  • Prozessbegleitung, Vertiefung der Methoden und Supervision an realen Fällen der Teilnehmer
  • Haltung, Sprache und Ausdruck in den einzelnen Methoden
  • Therapeutische Beziehung – Projektion, Übertragung und Gegenübertragung
  • Interaktion und Resonanz im therapeutischen Prozess
  • Persönlichkeitsanteile, Lebensplanung und Lebensphasen
  • Traumaarbeit, eigene spirituelle Entwicklung und Integration

Leitung

N.N.

Voraussetzung für die Anmeldung zum Abschlusswochenende

  • Besuch von Vertiefungs-Seminar 1–3 (VS 1 – VS 3)
  • Mind. 6 Lehrtherapiesitzungen bei qualifizierten Mentoren oder Trainern
  • Mind. 6 Lehrtherapiesitzungen mit Fallbesprechung bei qualifizierten Mentoren oder Trainern
  • Insgesamt 20 Tage Retreat bei Christian Meyer innerhalb des Vertiefungsseminars
  • Bildung örtlicher Peergroups (mind. 3 dokumentierte Treffen zwischen den einzelnen Seminaren)

Inhalte des Abschlusswochenendes zum BITEP-Therapeut

  • 3 Videos je einer gegebenen Sitzung
  • Klientenbericht über das Video
  • Es muss erkennbar sein, dass sich der Teilnehmer/Teilnehmerin mit der spirituellen
    Dimension der Arbeit auseinandergesetzt hat.
  • Abschlussarbeit (8-10 Seiten): Wie hat sich das Vertiefungsseminar auf meinen persönlichen Prozess als Begleiter oder Begleiterin und die Anwendung der Methoden in meinem beruflichen Kontext ausgewirkt? Welche Möglichkeiten des Einbringens der Methoden in meinen beruflichen Kontext sehe ich zukünftig noch?

Bewerbung und verbindliche Anmeldung zum Vertiefungsseminar

Voraussetzung für die Bewerbung ist die mit Zertifikat abgeschlossene Grundausbildung zum BITEP-Absolvent.
Bitte reiche uns mit der Bewerbung dein Zertifikat ein, ergänzt durch:

  • Einen kurzen Lebenslauf, mit deinen bisherigen Erfahrungen in der Begleitung mit Menschen und deine weiteren beruflichen Qualifikationen
  • Eine ein- bis zweiseitige formlose Bewerbung die u. a. deine Intension für das Vertiefungsseminar beschreibt

Du kannst dich für den nächsten Zyklus des Vertiefungsseminares bewerben, bitte beachte dabei die Bewerbungsfrist. Nach Rücksprache kann das Zertifikat ggfs. nachgereicht werden.
Die Gruppe ist eine geschlossene Gruppe mit max. 30 Teilnehmern.
Deine Anmeldung ist für den gesamten Zyklus verbindlich.
Aufgrund der Gruppengröße ist für nicht besuchte Seminare oder Seminartage keine Kostenerstattung möglich. Versäumte Unterrichtsstunden sind durch eine entsprechende Anzahl zusätzlicher Lehrtherapiestunden mit Fallbesprechung nachzuholen.

Kosten

360 Euro pro Vertiefungsseminar
160 Euro Abschlusswochenende
65 – 100 Euro für Lehrtherapie je Sitzung (einkommensabhängig)
65 – 100 Euro für Lehrtherapie mit Fallbesprechung je Sitzung (einkommensabhängig)
Kosten für 20 Tage Retreat

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